Burn-Out: Familienmanagerin gefährdet
Das auch als Manager-Krankheit bezeichnete Burnout – Syndrom wird immer öfter auch bei anderen Personengruppen diagnostiziert. Experten sehen in diesem Zusammenhang vor allem berufstätige Mütter als besonders gefährdet an. Das Ausbrennen der geistigen und körperlichen Leistungsfähigkeit resultiert dabei aus den zahlreichen Anforderungen, die moderne Mütter heutzutage gerne parallel angehen. Der Begriff „Familienmanagerin“ ist in diesem Zusammenhang also als kritisch zu sehen, denn die Aufgaben einer – oftmals gleichzeitig im Job stehenden – Mutter sorgen für einen Zeit- und Leistungsdruck, der einer Führungsposition vergleichbar ist.
Der Krankheitsverlauf beginnt oft schleichend, doch gerade bei perfektionistischen Frauen gibt der Körper oft ganz plötzlich das Signal: Bis hierher und nicht weiter! Erschöpfung, Gereiztheit und das Gefühl von Ausweglosigkeit gepaart mit Schlafstörungen – können erste Zeichen eines Burn-Outs sein. Wer feststellt, dass er sich in diese Richtung bewegt, sollte sofort gegensteuern – Sport kann ein Anfang sein oder eine Tasse Kaffee die man morgens ganz für sich genießt.
Übrigens: Viele Krankenkassen geben Zuschüsse zu Burn-Out Präventionskursen, wie sie z.B. vom Institut zur Prophylaxe bundesweit angeboten werden.